Seelenreise

Die Seelenreise: 4 neue Erkenntnisse

Seit Menschen gedenken streiten Philosophen und Religionen um die Fragen: Was ist die Seele, wo kommt sie her, wo geht sie hin? Es wird Zeit, in diesem Seelenreise Blog jene zu Wort kommen zu lassen, die damit unmittelbare Erfahrungen gemacht haben.

1. Erkenntnis: Seele verlässt Körper

Eine der größten Ängste der Menschheit ist die Angst vor dem Tod. Was erwartet uns, wenn uns das Leben verlässt? Geht dann unsere Seelenreise weiter oder passiert einfach gar nichts?

Hören wir dann auf zu existieren? Kommen wir in eine Art Himmel oder Hölle? Oder sollen wir jenen Religionen Glauben schenken, die von einer Wiedergeburt sprechen?

Angenommen du könntest dir selbst eine Antwort auf diese Frage geben. Würdest du diese Gelegenheit wahrnehmen?

Wiederum angenommen du hättest deine Antwort auf diese Fragen gefunden, würde das nicht deine Art zu leben beeinflussen?

Die Erfahrung zeigt, dass es das sehr wahrscheinlich tun würde. Einige Menschen haben daher auch Angst davor. Was wenn meine Taten und Gedanken viel weitreichendere Konsequenzen haben als bisher gedacht? Zu vieles könnte sich dadurch in meinem Leben verändern.

Die Psychiaterin Elisabeth Kübler-Ross hatte jedoch „keine Angst vor der Wahrheit“, wie sie selber sagte. Über mehr als zehn Jahre interviewte sie Patienten, die bereits als klinisch tot galten und wieder zurück kamen. Was hatten sie auf der anderen Seite erlebt?

Auch saß die Ärztin lange am Sterbebett ihrer Patienten und begleitete sie in ihren letzten Stunden und Minuten. Die Beobachtungen die Elisabeth Kübler-Ross dabei gemacht hatte, ließen sie nicht im geringsten daran zweifeln, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.

Für sie galt es als wissenschaftlich erwiesen. All ihre Probanden berichteten von einem Jenseits, in dem all ihr Leid verschwunden war und in dem sie mit der Familie oder anderen geliebten Personen zusammengeführt wurden.

Hier kannst du dir ein Interview ansehen, in der sie ihre Beobachtungen schildert. All ihre Patienten wurden zum Zeitpunkt ihres Todes von geliebten Menschen abgeholt. Alle blickten in einer Art „Review“ auf das gelebte Leben zurück, bevor sie sich ihren zukünftigen Aufgaben widmeten.

Heute wissen wir aus vielen weiteren Fallstudien aus der Past-Life-Arbeit, dass das nicht immer so ist. Die Befragten von Frau Kübler-Ross waren alle in der behüteten Umgebung eines Krankenhauses mit dem Tod konfrontiert worden.

Jene Menschen, die allein und unter traumatischen Umständen zu Tode kommen, finden häufig nicht den Weg zurück und werden auch nicht von ihren Geliebten abgeholt. Im Fallbeispiel meinem Blog-Artikel „Reinkarnationstherapie – ein Fallbeispiel“ wird genau das beschrieben.

Auch bietet sich in einer solchen Situation nicht die Gelegenheit eines „Life-Reviews“. Die Erkenntnisse von Frau Kübler-Ross stellen einen wunderbaren Anfang dar, bezogen auf die Erforschung der Seele. Wie sich zeigen sollte waren sie jedoch noch nicht der Weisheit letzter Schluss.

2. Erkenntnis: Deine Seelenreise von Leben zu Leben

Gibt es so etwas wie Reinkarnation? Und wenn ja, wie läuft das Ganze ab?

Mitte des letzten Jahrhunderts machten sich drei westliche Forscher daran, dieser Frage unabhängig von religiösen Glaubensvorstellungen auf den Grund zu gehen.

Als erstes sei hier Dr. Helene Wambach zu erwähnen. Sie untersuchte 1500 Probanden aus ihrem Akademikerkreis und führte sie mittels Hypnose zurück in eine Zeit vor der Geburt.

90% ihrer Probanden konnten auf diese Weise, Erfahrungen aus 5 vergangenen Leben sammeln. Die Hälfte der Probannten erinnerten sich and eine Art Vorbereitungsphase für das nächste Leben. In Wambachs Studie lag die durchschnittliche Dauer zwischen zwei Inkarnationen bei 55 Jahren.

Albert De Rochas kam in seiner Untersuchung zu etwas anderen Ergebnissen. Seine Probanden verbrachten nur wenige Jahre zwischen zwei Leben, inkarnierten in demselben Umfeld und hatten nur selten Erinnerungen aus der Zeit zwischen den Inkarnationen.

Zu ähnlichen Ergebnissen kam auch Dr. Ian Stevenson mit seiner bekannten Forschungsreihe zu Kindern mit Spontanerinnerungen aus vergangenen Leben.

Über 2500! Kinder hatte er und seine Kollegen weltweit ausfindig machen können, die mit ihrer unschuldigen Selbstgewissheit davon berichten konnten, wer und wo sie in einem vorherigen Leben gewesen waren.

Wie kann es nun sein, dass die drei Forscher zu so unterschiedlichen Ergebnissen kamen? Die Antwort liegt auch hier wieder in er Stichprobenauswahl. Wambachs Probanden kamen aus universitären und gehobenen Kreisen.

Es liegt nahe, dass es sich hier vermehrt um Seelen handelt, die ihr vorheriges Leben gut abgeschlossen und ihr neues Leben gut geplant haben.

De Rochas holte seine Versuchspersonen sprichwörtlich aus der Gosse: Alkoholabhängige, Arbeitslose und Kriminelle.

Gut möglich, dass jene Seelen aufgrund von traumatischen Erfahrungen in ihrem vergangenen Leben keine Vorbereitung trafen und alsbald wieder inkarnierten.

Auch Stevensons Kinder berichteten meist von einem traumatischen Tod. Somit ist es auch hier wahrscheinlich, dass sie ihr vergangenes Leben nicht verarbeiten konnten und recht schnell wieder hier her zurückkehrten.

Nichts desto trotz zeigen die Funde aller drei Forscher: Es gibt eine Art kontinuierliches Bewusstsein das unabhängig von unserem Körper existiert und das seine Identität von Leben zu Leben weiter aufrecht erhält. Die Idee der Seele war  in der modernen Wissenschaft geboren.

3. Erkenntnis: die Seele will hin zum Göttlichen

In einem bestimmten Moment zu einer bestimmten Zeit wurde unsere Seele erschaffen. Für manchen von uns mag dies sehr viele Leben zurückliegen, für andere mag dies ihr erstes Leben sein.

Es muss nicht unbedingt ein menschliches Leben sein, dass sich die Seele als erste Erfahrung aussucht. Gut möglich, das wir bereits Erfahrungen in einer anderen Form hier auf Erden, oder in einem anderen Teil dieses Universums gesammelt haben.

Ich weiß, an dieser Stelle tun sich viele weitere Fragen auf. Wie? War ich schonmal eine Pflanze oder gar ein Stein? Sprichst du hier von Aliens? Ich werde die Frage nach den möglichen Lebensformen der Seele in einem eigenen Blog-Artikel erläutern.

Die Frage, die wir hier weiter verfolgen ist die Frage nach dem Sinn dieser langen (und oft sehr mühevollen) Seelenreise.

Neal Donald Walsh hat im ersten Band seiner so erfolgreichen „Gespräche mit Gott“-Reihe genau diese Frage gestellt und eine recht interessante Antwort bekommen: Das Absolute oder das höchst Göttliche ist sich seiner Schöpfung nicht bewusst.

Es kann sie nur durch seine Schöpfung erfahren. Und das ist seine größte Sehnsucht. Tatsächlich lässt sich im Großen und Ganzen ein Streben des Menschen hin zum Guten erkennen (auch wenn man bei Zeiten den Glauben daran verliert).

Ist das Seelenbewusstsein unserer Klienten in der Sitzung erstmal aktiviert, zielt die Arbeit stehts auf die Befriedung von Konflikten, Heilung von Wunden, Anhebung von Bewusstsein und Erfüllung von Liebe ab.

Ich kenne keinen Kollegen, der je einen Klienten hatte, dessen Erfüllung darin bestand, Böses zu verbreiten.

Natürlich gibt es so etwas wie gefallene oder verrottende Seelen, die sich zu dunklen Handlungen hingezogen fühlen. Doch auch diese sind recht froh darüber, wenn man sie von ihrem Irrweg befreit und ans Licht zurückführt.

Unsere Sehnsucht nach dem Göttlichen zeigt sich uns vor allem in den Phasen zwischen den Leben. Wie bereits berichtet, ist es nicht so einfach, Zugang zu dieser Phase zu bekommen.

Das Mysterium der göttlichen Gesetze hütet seine Geheimnisse gut. Es ist uns durchaus möglich, diese Phase in Form von LBL-Sitzungen (Life between life – Sitzungen) anzusteuern.

Micheal Newton hat in seinen beiden Büchern „Die Reisen der Seele“ seine Erfahrungen zu den LBL-Reisen ausführlich geschildert und später eine Schule begründet, die sich darauf spezialisierte.

Seine Bücher waren Weltbestseller und es ist ihm zu verdanken, dass dem Thema Seelenreisen dadurch mehr Aufmerksamkeit geschenkt wurde.

Jedoch zeigt sich in meiner Praxis und in der Praxis meiner Kollegen (einige davon hatten sich auch bei Newton persönlich ausbilden lassen), dass es sich nicht immer so darstellt, wie bei Newton beschrieben.

Nicht immer treffen wir auf unsere Seelenverwandte, nicht immer folgen wir ihnen in die „große Bibliothek“, nicht immer nehmen wir Platz im „Planungsgenerator“ für unsere Zukunft, etc.

Tatsächlich erhaschen wir oft nur wenige Einblicke, diese können aber entscheidend sein, wenn es darum geht, sich in diesem Leben neu auszurichten.

All diese Einblicke, jene die ich selber machen durfte und jene meiner Klienten, zeigten mir: Da ist etwas Gutes, das uns führt und das will das wir wachsen und das wir helfen, anderen zu wachsen.

All diese Leben auf Erden (oder sonst wo) sollen uns lehren, mehr und mehr das Licht zu suchen, Liebe zu finden und ihr zu vertrauen, stärker zu werden im Vertrauen zu uns selbst und an das Gute, und dadurch zu wachsen, als Seele und als Mensch.

Wir werden fähig mehr und mehr Herausforderungen anzunehmen und sie in Liebe anzunehmen. Wir werden zu Vorbildern unserer Mitmenschen, die ebenfalls auf der Suche sind und durch uns inspiriert werden.

Wer sich heute in der Welt umsieht, muss erkennen: Ja, es steht nicht gut um den Menschen, doch waren seine Chancen auf einen tiefgreifenden und allumfassenden Wandel noch nie so groß wie heute.

4. Erkenntnis: Wir wissen, dass wir nichts wissen.

Einerseits beginnen wir zu verstehen, welche unentdeckten Mysterien in uns Menschen verborgen sind. Vorallem der Vormarsch der Regressionstherapie und der Reinkarnationstherapie bringen viel Licht in´s Dunkel.

Andererseit stellen sich nach jeder Entdeckung mindestens zwei weitere Fragen. Es ist daher meiner Meinung nach wichtig, sich nicht auf die ein oder andere Theorie rund um das Thema Seele zu vertseifen.

Wir wissen noch viel zu wenig, um auszurufen: „Heureka! Ich hab´s verstanden!“ So ist ein Kriterium an dem Wissen, das wir Therapeuten zusammentragen, dass wir es stets mit einer bestimmen Sorte Mensch zu tun haben.

Es sind Menschen, die ein Problem haben, denen die Schulmedizin nicht ausreichend helfen kann und die offen sind für aussergewöhnliche Erfahrungen.

Das schränkt unsere Stichprobenauswahl sehr ein und man kann nicht mehr von einer Stichprobe der Gesamtpopulation sprechen.

Andererseits kommen unsere Klienten aus allen Erdteilen der Welt und haben ein Alter von 16 – 90 Jahren.

Alle zwei Jahre treffen bei den Meetings der EARTh-Association Therapeuten aus der ganzen Welt zusammen und tauschen sich über neue Erkenntnisse aus.

Eine führende Persönichkeit in unseren Reihen ist Dr. Hans TenDam, bei dem ich persönlich lernen durfte und der viele Jahrzehnte an Erfahrungen aus diesem Feld vorzuweisen hat.

Seine Erkenntnisse geben der gesamten Bewegung eine neue Richtung, weg von esoterischen Mutmaßungen, hin zur wissenschaftlichen Auswertung echter Erfahrungen.

All diese Erfahrungen beginnen sich nun im Bewusstsein der Menschen zu entfalten. In meinem Seelenreise Blog werde ich weiter davon berichten.

Fazit

Viele Untersuchungen deuten darauf hin, dass der Mensch im Besitz einer Seele ist.

Diese Seele bleibt nach dem Tod weiter bestehen und kommt meist nach einer kurzen Erholungspause wieder auf die Erde zurück.

Sie tut dies um Erfahrung zu sammeln, um zu lernen und zu wachsen.

Es bedarf noch weitere Untersuchungen, um das Wesen der Seele vollends zu verstehen und das Prinzip der Reinkarnation auswerten zu können.


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