Begegnungen und Erfahrungen - Naturgeister & Elementarwesen

Über eine Elfe, die mich von den Beinen holte – Nachricht aus der Welt der Naturgeister

Mit diesem Bericht löse ich ein Versprechen ein, das ich einst einer sehr verärgerten Elfe geben musste. Ich soll von ihrer Welt erzählen und den Gründen, warum derzeit viele von ihnen so aufgebracht sind. Denn wir Menschen haben noch nicht verstanden welchen Einfluss unsere Taten und Gedanken auch auf andere Welten haben, auf Welten, die wir nicht einmal wahrnehmen.

Beginnen wir also heute mit der WELT DER NATURGEISTER. Sie leben auf diesem Planeten in einer immateriellen Form. Man könnte auch sagen, sie existieren auf einer anderen Frequenzebene. Hier ein Überblick über mögliche Formen basierend auf der Forschung von Dr. Hans TenDam:

  • In und unter der Erde: Zwerge
  • Auf der Erde: Gnome oder Hausgeister (Wichte)
  • Niedere Naturgeister: Elfen und Feen
  • Hoch in der Atmosphäre: Elementargeister, Himmelsgeister
  • Lokale Geister, die von tief aus der Erde bis in den Himmel ragen: Devas
  • Wesen, die im spirituellen Kosmos leben.

Selbsterfahrungen mit Feen, Elfen, Zwerge und Naturwesen

Woher kommt der Glaube an die Naturgeister?

Überlieferungen von Geschichten über Naturgeister gibt es bereits seit dem Mittelalter. Oft wurden unerklärbare Phänomene (wie zum Beispiel dem Ausbruch eines Geysirs) mit der Existenz dieser Wesen begründet die dem Menschen mal wieder einen Streich spielen wollen.

Diese Streiche sind vor allem in Island bekannt, wo auf Baustellen gerne mal Geräte ausfallen oder Bauarbeiter von plötzlichen Bauchschmerzen geplagt werden .

In solchen Fällen wird meist Frau Erla Stefánsdóttir, das offizielle Elfenmedium des Landes, zu Rate gezogen. Sie untersucht, ob irgendwelche Naturgeister hinter diesen merkwürdigen Phänomenen stecken könnten. Ist dies der Fall, versucht sie zwischen dem Bauamt und den Elfen zu vermitteln.

Die Menschen in Island glauben jedoch immer weniger an Elfen, Gnome und Feen. Zu sehr wurde das Thema für Marketing- und Tourismuszwecke ausgeschlachtet. Dadurch hat „der Glaube an die Elementarwesen“ an Wahrhaftigkeit und mystischen Zauber verloren.

Meine ersten Begegnungen

Gleich vorweg, ich bin kein Medium, noch habe ich sonst irgendwelche übersinnliche Begabungen. Deshalb konnte ich mir auch lange nicht einen Unfall erklären, der mir mit etwa 8 Jahren auf meiner Schaukel im Garten passiert ist. Aber dazu später.

Das erste Mal, dass meine Wahrnehmung jene Parallelwelt der Elfen und Feen streifte, war auf meiner Wanderung durch das schwedische Lappland am „Kungsleden“ – zu deutsch, dem Königsweg. Es war Sommer, andere Wanderer waren mindestens 20 km vor bzw. hinter mir und ich machte im Wald Rast am Rande einer Lichtung, die wiederum an einem ruhigen See lag.

Die Sonne warf ihre Strahlen kreisförmig auf die Lichtung. Eine Momentaufnahme, die kaum an Schönheit zu übertreffen war. Ich wagte es nicht die Lichtung zu betreten. Etwas Zauberhaftes schien dort vor sich zu gehen. Es war weder etwas zu sehen noch zu hören und doch..

Ich gab mich diesem Augenblick voll und ganz hin. Er versetzte mich in eine Art Trance. Ich schien Gesang zu vernehmen und Gestalten, die im Kreis tanzten, erschienen vor meinem inneren Auge. Versunken genoss ich dieses Schauspiel ohne darüber nachzudenken.

Keine Minute später war der Moment auch schon wieder vorbei. Er löste sich ebenso schnell auf wie er über mich gekommen war. Damals dachte ich mir noch nicht viel dabei und erklärte mir das Erlebte durch meine lebhafte Phantasie.

Meine erste Kommunikation mit einem Naturwesen

Ein Jahrzehnt später in meiner Ausbildung zum Regressionstherapeuten sollte ich erneut auf diese Welt stoßen. Seit meinem 8. Lebensjahr habe ich eine recht dicke Beule auf meinem Hinterkopf. Diese entstand, als ich auf der Schaukel stehend plötzlich rücklings fiel und mit dem Hinterkopf auf den Schaukelsitz knallte.

Es war mir immer noch unerklärlich wie mir das damals geschehen konnte. Auch hatte dieser Stutz einen gewissen Schock ausgelöst, den ich untersuchen und beheben wollte.

Dr. Hans TenDam führte an diesem Tag die Klasse und entschied, sich meinem Fall anzunehmen. Wir reisten über eine Induktion aus der Regressionstherapie zurück zu jenem Vorfall und untersuchten ihn aus der Vogelperspektive.

Da sah ich dieses etwa 40 cm große Wesen wie es sich von hinten anschlich. Es hatte nichts Gutes im Sinn, ja war richtig zornig auf mich und alle, die auf diesem Hof lebten. Es nutze meine geistige Abwesenheit (Schaukeln brachte mich jeher zum Träumen), gab mir von hinten einen kräftigen Tritt in die Kniekehle und eilte zufrieden wieder in den angrenzenden Wald zurück.

In der Regressionstherapie ist es uns möglich, Momente anzuhalten und mit den Teilnehmenden zu kommunizieren. Wir stellten also dieses kleine Wesen um zu erfahren, wer es ist und warum es das tut.

Es zeigte sich, dass es sich hierbei um eine kleine Elfe handelte, die rachsüchtig aus dem Wald gekommen war, um es den Menschen (wenigstens einem von ihnen) heimzuzahlen.

Vor nicht allzu langer Zeit war eine Schneise mitten durch ihren Wald geschlagen worden um eine Hochspanungsleitung zu bauen. Dieser Bau hatte großen Schaden in ihrer kleinen Welt angerichtet und für große Empörung gesorgt.

Die Elfe hatte mich mit meinen Freunden im Wald spielen sehen und war mir gefolgt. Und als ihr die Gelegenheit günstig schien, machte sie ihrer Wut Luft.

In der Sitzung redeten wir eine Weile miteinander. Ich bekam einen Eindruck vom Schaden, den wir Menschen angerichtet hatten und fragte ihn, wie wir das wieder gut machen könnten.

„Du sollst von mir und meiner Welt berichten.“ antwortete die Elfe. „Dann bin ich zufrieden.“ Ich versprach es ihm.

Wer oder was sind Elfen

An dieser Stelle will ich klären, warum ich in meinem Bericht bei dem Geschlecht der Elfe immer wieder zwischen er und sie hin und herspringe. Nun, Elfen haben kein eindeutig bestimmbares Geschlecht. Wenn wir ihnen begegnen mimen sie uns im Aussehen nach, was ihnen mehr oder weniger gut gelingt.

Meine Elfe wollte sich möglichst stark und zornig geben, was ihr einen recht maskulinen Touch verlieh. In Frieden lebend sind sie jedoch von einer Zartheit und Leichtigkeit, die wir mehr dem weiblichen Geschlecht zuordnen.

Der kleine Krieg zwischen Menschen und Naturwesen

Im Herbst 2021 wurde mir von einer Bewohnerin eines Demeter Hofes ein kleines grünes Büchlein in die Hand gedrückt. Wir hatten uns über Belastungen aufgrund von elektromagnetischen Wellen unterhalten und über die Möglichkeit mittels Kleidung aus Torffasern sich davor zu schützen.

Die Veredelung der Torffaser zur Verarbeitung von Textilien ist ein recht komplexer Prozess, den Herr Peter Böhlefeld auf kreative Weise akribisch verfolgt. Teil dieses Prozesses ist es, dass er mit Elementarwesen – meist Gnome -, die an den Moorpflanzen gebunden sind, zusammenarbeitet.

Hier findest du den Artikel über Peter Böhlerfeld und seiner Torffasermanufaktur in voller Länge.

Als die Frau merkte, dass ich mich sehr für diese Themen interessierte, gab sie mir das Buch mit dem Titel „Karlik“ – bedeutet im russischen „Zwerg“. Geschrieben wurde das Buch von einer Frau Ursula Burkhard, deren Augenlicht bereits seit ihrer Geburt erloschen war.

Als Kind war sie ganz der Welt der Feen und Zwerge zugetan. Doch als sie älter wurde, erklärten ihr die Erwachsenen, dass sie sich mit reellen Dingen beschäftigen solle. Das war wichtig und richtig gewesen, erklärte sie, die Gefahr wäre groß gewesen „Spielball und nicht Lenker der inneren Erlebnisse“ zu werden.

Doch hielt sie weiter Kontakt zu der „anderen Welt“ und begegnete eines Tages einem Gnom, den sie Karlik nannte. Karlik half ihr durch eine Zeit der Erkrankung, gab ihr Tipps aus der Kräuterkunde und erzählte ihr allerlei Geschichten aus der Welt der Elementarwesen und Erdgeister.

So erkannte die Autorin, dass auch die Naturgeister verlernt haben, mit uns Menschen zu interagieren. Es gab Zeiten und Kulturen, in denen eine enge Zusammenarbeit Gang und Gebe war.

Doch jene Zeiten sind bereist lange Geschichte und der Mensch hat vergessen, was seine eigentliche Aufgabe ist. „Der Mensch soll Himmlisches auf die Erde bringen,“ meint Karlik gegen Ende des Buches. Die Aufgabe der Elementarwesen sei das Begleiten und Unterstützen der Naturkräfte.

„Der Mensch soll Himmlisches auf die Erde bringen!“

Karlik

Unsere moderne Welt hat sich von dieser ursprünglichen Mission fast vollkommen abgewandt und auch die Naturwesen fühlen sich in ihrer Arbeit sabotiert. Nicht wenige von ihnen geben sie daher auf und wenden sich gegen den „Feind“ – den Menschen. Karlik nennt dies den „großen, unsichtbaren Krieg.“ Was er damit meint, kann ich heute an meinem Hinterkopf befühlen.

Wie kann ich Naturwesen sehen lernen?

Ursula Burkhard schreibt in ihrem Buch von drei möglichen Wege der Begegnung, die sie dem Schulungsweg Rudolf Steiners entnimmt:

Imagination

Das Trainieren des inneren bildhaften Erleben ist wie das Ausbilden einer neuen Sinnesfähigkeit. Übung ist hier angesagt. Je mehr wir diese Arbeit praktizieren umso mehr vertrauen wir den Ergebnissen, die sie liefert.

So zeigt sich auch in unseren Praxen, das Klienten, die die Innenschau über mehrere Regressionssitzungen geübt haben, schneller zu Ergebnissen kommen, zu Bildern und eindrücken, die sie oft selber überraschen.

Zu Beginn mögen uns noch Vorstellungen, die wir aus Märchenbücher übernehmen, bei der Imagination im Wege stehen. Daher sei es laut Burkhard wichtig „den Spiegel zu reinigen“ und an sich selbst zu arbeiten. Die Heartfulness-Methode liefert hierfür passende Instrumente.

Inspiration

Während die Imagination eher bildliche Wahrnehmungen beschreibt, liegt der Fokus bei der Inspiration auf der Welt der Sprache und Gedanken. Es sei nicht so, dass man plötzlich Elfen erlauschen könne. Vielmehr sei es, als ob ein Gedanke von außen das eigene Bewusstsein erreicht wie bei einem Einfall oder einem Geistesblitz.

Burkhards Beschreibung erinnert hier sehr an eine Form der Telepathie. „Gnome sprechen in mir. Sie vermitteln ihre Gedanken und Gefühle, ohne Sätze zu bilden.“

Intuition

Die wohl eindrücklichste Form einer Kommunikation mit Naturgeistern bestehe darin, sie „im Innersten ihres Wesens“ zu erleben. Eine solch beglückende Erfahrung sei sehr selten und daher wie große Geschenke.

Derartige Erlebnisse ließen sich kaum beschreiben. Burkhard führt hier das Beispiel eines Musikinstruments an, das mit der Musik des großen Orchesters zu verschmelzen scheint.

Ihre Ausführungen scheinen mir insofern verständlich, da die Berührung oder die Angleichung an die Frequenz eines Elementargeistes auch unsere Bewusstseinseben entrücken lässt und uns so mit einem neuen Schwingungsmuster ausstattet.

Elementargeister die uns umgeben

Welche Formen der Elementargeister und Naturwesen gibt es?

Wie zu Beginn erwähnt, treffen wir in unserer Arbeit als Regressionstherapeuten nicht selten auf derlei Gestalten. Die Erfahrungen, die wir mit Ihnen bislang gemacht haben, werden in Hans TenDams Buch „Tiefenheilung und Transformation“ gut zusammengefasst.

Zwerge

Zwerge – Hans bleibt bei der Umschreibung „zwergartige Wesen“ – leben in oder unter der Erde, scheinen 30-40 cm groß zu sein und sind gerne in Gruppen. Wenn Menschen beginnen, im Erdreich zu arbeiten, erwecken wir ihr Interesse. Karlik berichtet, dass Zwerge recht offen sind den Menschen gegenüber.

Gnome

Gnome leben auf der Erde und erscheinen in einer Größe von ca. 50 bis 70 cm. Man begegnet ihnen allein oder in Gruppen und sie lassen sich nicht nur in der Natur finden, sondern auch in unseren Häusern und Städten. Einigen von ihnen könnte man als richtige Hauswichte klassifizieren. Ein Kinderbuch, das ich in diesem Zusammenhang sehr empfehlen kann ist die Geschichte von Giesbert, dem Regenrinnenwicht.

Elfen

Elfen leben in Bäumen, schweben über Flüsse und Seen und bestaunen Pflanzen und kleine Tiere. Sie leben unter ihnen und genießen den Austausch mit Vögel, Rehen und Hasen. Ihre Gestalt gleicht dem Menschlichen, doch sind sie zarter, ja gewisser Weise „transparenter“.

Devas

Hans benennt eine weitere Kategorie an Elementarwesen – die Devas. Deva ist auch eine indische Bezeichnung für Götter, sehr wahrscheinlich hat sich Hans hier dem Sanskrit bedient. Er bezeichnet sie als große, räumlich weit ausgedehnte Seelen, die sich aber einem bestimmten Landschaftsbereich verbunden fühlen, wie einem Tal oder einer Gebirgskette.

Die Devas haben recht wenig Interesse an uns, es sei denn, jemandem mit shamanischen Fähigkeiten ist es möglich, sie zu kontaktieren. Es handelt sich hier um äußerst kraftvolle Wesen, die mit einer großen Langsamkeit ihr Werk verrichten. Die Hektik der Menschen ist ihnen daher nicht angenehm.

Weitere Formen

Es existieren mit großer Sicherheit noch weitere Typen und Subtypen im Reich der Naturwesen, doch würde es den Rahmen dieses Blogartikels sprengen, noch auf weitere eingehen zu wollen. Wer noch mehr über Nixen, Alraunen, Salamander, Kobolde und co. erfahren will, dem sei das Buch „Karlik“ ans Herz gelegt. Und das Gedicht von Heinrich Heine „Waldeinsamkeit“ ist allemal eine Lektüre wert.


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